"Das kann nur gut werden!"
Seit über 50 Jahren betreute die ZfA die deutsche Auslandsschularbeit als Teil des Bundesverwaltungsamtes (BVA). Zum 1. Juni wurde sie mit allen rund 100 Beschäftigten an den Standorten Bonn und Berlin in den Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts überführt und dem BfAA angegliedert. Staatssekretärin im Auswärtigen Amt Antje Leendertse betonte in ihrer Videogrußbotschaft, dass sich die bisherige Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der ZfA nach über 50 Jahren noch intensivieren werde. Nicht nur für sie, sondern auch für Außenminister Heiko Maas seien die 140 Deutschen Auslandsschulen wichtig, die jeweils einen Austausch mit einem anderen Land und einer anderen Kultur ermöglichen.
Vorteile für die Auslandsschularbeit insgesamt
Dr. Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt, begrüßt den Wechsel der ZfA ebenfalls. Das Auslandsschulwesen sei für ihn die Geburtsstunde der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, die es ohne die geförderten Schulen im Ausland so nicht gäbe. Er sieht in dem Übergang Vorteile für die Auslandsschularbeit insgesamt, insbesondere durch Nutzung möglicher Synergieen und in einem übergreifenden Personalkonzept.
An der Online-Begrüßungsveranstaltung im BfAA nahm auch BVA-Präsident Christoph Verenkotte teil, der den ZfA-Beschäftigten noch einmal für ihr Engagement im BVA dankte. Mit der ZfA bekäme das BfAA ein Juwel überreicht, das jedoch dort in guten Händen sei.
Beitrag zur Verbindung von Inland und Ausland
ZfA-Leiterin Heike Toledo bringt mit ihren ZfA-Mitarbeitenden auch über 50 Jahre Erfahrung als operativ tätige Behörde mit in das neue Bundesamt. "Wir wissen, dass das, was wir hier in der ZfA machen, auch bei den Schülerinnen und Schülern der geförderten Schulen im Ausland ankommt"
, erklärte die Pädagogin. "Wir freuen uns, dass wir im BVA einen Beitrag leisten konnten zur Verbindung von Inland und Ausland, wie beispielsweise bei der Fachkräfteeinwanderung und bei den Sprachprüfungen auch in Willkommensklassen."
Mit dem virtuellen Auftritt der Jazzband des Auswärtigen Amts und einem Begrüßungsfilm der ZfA deutete sich bereits an, dass die neue Behörde nicht nur fachlich, sondern auch hinsichtlich des Betriebsklimas gut an den drei Standorten Brandenburg an der Havel, Berlin und Bonn zusammen wachsen wird.
Am 4. Januar hat das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) seine Arbeit aufgenommen. Die neue Bundesoberbehörde mit Dienstsitz in Brandenburg an der Havel und weiteren Standorten in Bonn und Berlin ist das zweite Standbein des Auswärtigen Dienstes im Inland und wird die deutsche Außenpolitik und die gesamte Bundesverwaltung mit Auslandskompetenz, Expertenwissen und Dienstleistungen im Bereich der Auswärtigen Angelegenheiten unterstützen. (Quelle letzter Absatz bfaa.diplo.de)
Seitenfunktionen
Stand 08.06.2021