Currywurst und DSD
Ein reichhaltiges Programm, mit dem die ZfA-Fachberatungen für Deutsch, Susanne Lindemann, Breslau, und Henning Christiansen, Warschau, das DSD in all seinen Facetten vorstellten, diente den teilnehmenden Schulleitungen als Inspiration für die Schulentwicklung und bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch. "Ich habe eine Liste mit 16 Ideen zusammengestellt, die ich meinen DSD-Lehrkräften zur Entwicklung des DSD-Programms vorschlagen möchte", lobte Krzysztof Wiśniewski, Schulleiter des 2. Lyzeums in Olsztyn, die präsentierte DSD-Vielfalt.
Während es am ersten Tag vornehmlich um im Sprachdiplom-Programm integrierte Maßnahmen ging, beispielsweise die Bereicherung des DSD-Unterrichts durch "kulturweit"-Freiwillige, DSD-Intensivtage und DSD-Sprachcamps, kamen am zweiten Tag die Partnerorganisationen, etwa das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Auslandsgesellschaft und die deutsche Außenhandelskammer in Warschau, zu Wort.
DSD: Plus für die Karriere
In einem Wirtschaftsblock erläuterten Vertreter aus Rechtsanwaltskanzleien und von Amazon Poland den Anwesenden eindrücklich, warum auch heute noch solide Deutschkenntnisse, nachgewiesen durch die DSD-Diplome, ein unverzichtbares Plus für die berufliche Karriere bedeuten.
Bei ihrem Besuch in der Deutschen Botschaft Warschau wurden die DSD-Schulleitungen feierlich von Botschafter Viktor Elbling begrüßt. Zwei Schulleiter trugen stellvertretend für alle Anwesenden Wünsche und Anregungen zum DSD-Programm in Polen vor. Der Botschafter dankte ihnen und unterstrich die Bedeutung der Kulturarbeit und Völkerverständigung besonders zwischen Deutschland und Polen vor dem Hintergrund der sich gerade vollziehenden Zeitenwende.
Landeskunde zum Anbeißen
Auch die Landeskunde kam während der Konferenz nicht zu kurz: Henning Christiansen, Fachberater für Deutsch der ZfA in Warschau, begab sich mit den Anwesenden auf die Spurensuche zu Deutschlands beliebtestem Imbiss, der Currywurst, welche das Organisationsteam anschließend zur Verköstigung anbot. Für nicht wenige war dies die erste Begegnung mit Landeskunde zum Ausprobieren.
Quelle: Susanne Lindemann, FBK Breslau, & Henning Christiansen, FBK Warschau
Seitenfunktionen
Stand 27.03.2025